Ruhefrist

Die Ruhefrist ist der rechtlich festgelegte Zeitraum, in dem ein Grab nach einer Beisetzung nicht erneut belegt oder aufgelöst werden darf. Sie dient einerseits dem natürlichen Zersetzungsprozess des Körpers oder der Urne und sichert andererseits den Zugehörigen einen festen Ort für ihre Trauerarbeit über viele Jahre hinweg zu. Die Dauer der Ruhefrist ist nicht einheitlich geregelt, sondern wird durch die jeweiligen Friedhofssatzungen der Kommunen oder Kirchen bestimmt.

Bei WER DU WARST betrachten wir die Ruhefrist als den zeitlichen Schutzraum, in dem die Erinnerung an den Menschen, WER ER WAR, an einem festen Ort gepflegt werden kann.

Faktoren für die Dauer der Ruhefrist

Die Länge der Frist hängt von verschiedenen Faktoren ab und unterscheidet sich oft deutlich zwischen den Bestattungsarten:

Die emotionale Bedeutung der Ruhezeit

Für die Hinterbliebenen ist die Ruhefrist mehr als nur eine juristische Zahl. Sie definiert den Zeitraum, in dem ein physischer Bezugspunkt zum Verstorbenen existiert.

Gestaltung der Lebensfeier mit Blick auf die Zukunft

Bereits bei der Planung der Trauerfeier kann die Ruhefrist eine Rolle spielen. Unsere Trauerredner*innen helfen euch dabei, den Abschied so zu gestalten, dass er zum gewählten Grabmodell passt.

Was passiert nach Ablauf der Ruhefrist?

Wenn die Ruhefrist endet, erlischt das Grabnutzungsrecht. Die Zugehörigen werden in der Regel vom Friedhofsträger informiert.

Die Philosophie von WER DU WARST: Eine Ruhefrist begrenzt den Ort, aber niemals die Liebe. Wir sorgen dafür, dass die Trauerfeier ein so starkes Fundament an Erinnerungen legt, dass diese weit über die Jahre der gesetzlichen Ruhefrist hinaus in euch weiterklingen.

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