Tattoo-Bestattung

Unter einem Memorial Tattoo (auch als Tattoo-Bestattung bezeichnet) versteht man das Einbringen einer geringen Menge an Kremationsasche in die Tättoowierfarbe. Ziel dieses Verfahrens ist es, eine physische Verbindung zum verstorbenen Menschen in Form eines bleibenden Hautbildes zu schaffen. Während dieses Konzept in einigen Ländern praktiziert wird, unterliegt es in Deutschland engen rechtlichen Grenzen und wird innerhalb der Bestattungsbranche sehr unterschiedlich betrachtet.

Im Rahmen einer modernen Erinnerungskultur ist das Memorial Tattoo eine von vielen Möglichkeiten, wie Zugehörige versuchen, den Verlust eines Menschen individuell zu verarbeiten.

Die rechtliche Situation in Deutschland

Verfahren und technische Umsetzung

Sofern die rechtlichen Voraussetzungen im Ausland gegeben sind, folgt das Verfahren einem standardisierten Prozess, um hygienische und technische Standards zu gewährleisten.

Symbolische Bedeutung für die Trauerarbeit

Unabhängig von der physischen Beigabe der Asche nutzen viele Menschen Tätowierungen als festen Bestandteil ihrer persönlichen Trauerbewältigung.

Einordnung in die moderne Bestattungskultur

Das Memorial Tattoo ist Teil eines Trends zu immer individuelleren Abschiedsformen. Es steht neben anderen Verfahren der Aschetransformation, wie der Diamantbestattung oder der Herstellung von Gedenkglas.

Hinweis: Da die Rechtslage zum Thema Memorial Tattoo komplex ist, empfiehlt sich im konkreten Fall immer eine juristische Beratung oder das Gespräch mit einem spezialisierten Bestattungsunternehmen, um die Zulässigkeit der gewünschten Maßnahmen zu prüfen.

?
Du hast
eine
Frage?
Schreib uns hier!
Ruf uns! direkt an!