Zugehörige
Der Begriff Zugehörige beschreibt alle Menschen, die sich einem verstorbenen Menschen innerlich verbunden fühlen. Während das klassische Wort „Angehörige“ oft nur die rechtliche oder biologische Verwandtschaft meint, öffnet der Begriff der Zugehörigkeit den Kreis. Bei WER DU WARST ist dieses Wort die Basis unserer Arbeit, da es die Vielfalt moderner Lebensentwürfe und echter Herzensverbindungen würdigt.
In jeder Trauerrede und bei jeder Trauerfeier stehen die Bedürfnisse und die Perspektiven dieser Menschen im Mittelpunkt.
Warum wir das Wort „Zugehörige“ wählen
Wir haben uns bewusst gegen den Begriff „Hinterbliebene“ entschieden, da er nach Passivität und dem „Zurückbleiben“ klingt. „Zugehörige“ hingegen drückt eine aktive Verbindung aus:
- Wahlverwandtschaften: Oft sind enge Freunde, langjährige Weggefährten oder Lebenspartner ohne Trauschein die wichtigsten Bezugspersonen eines Menschen. Sie sind „Zugehörige“, auch wenn sie kein offizielles Verwandtschaftsverhältnis haben.
- Inklusivität: Wir möchten niemanden ausschließen. Wer den Verstorbenen geliebt hat, gehört dazu.
- Die bleibende Verbindung: Zugehörigkeit endet nicht mit dem Tod. Die Verbindung zum Menschen, WER ER WAR, bleibt in den Herzen derer bestehen, die sich ihm zugehörig fühlen.
Die Rolle der Zugehörigen in der Lebensfeier
Bei einer modernen Trauerfeier sind die Zugehörigen nicht nur Gäste, sondern wichtige Quellen für eine authentische Würdigung.
- Das Vorgespräch: Unsere Trauerredner*innen führen das Gespräch mit allen Menschen, die Wesentliches über den Verstorbenen erzählen können – egal, in welchem rechtlichen Verhältnis sie standen.
- Persönliche Perspektiven: In der Trauerrede fließen die verschiedenen Sichtweisen aller Zugehörigen ein, um ein rundes und ehrliches Bild des Lebens zu zeichnen.
- Aktive Mitgestaltung: Wir ermutigen alle Zugehörigen, eigene Wünsche, Rituale oder Musikvorschläge einzubringen, um den Abschied gemeinsam zu tragen.
Wie Zugehörigkeit den Trauerprozess stützt
Trauer kann sich einsam anfühlen. Der Fokus auf die Gemeinschaft der Zugehörigen hilft dabei, diesen Schmerz zu teilen.
- Sichtbarkeit: Wenn Menschen bei einer Trauerfeier als Zugehörige wahrgenommen und angesprochen werden, fühlen sie sich in ihrem Schmerz validiert – unabhängig von ihrem Nachnamen.
- Netzwerk: Die Erkenntnis, dass viele Menschen dem Verstorbenen zugehörig waren, schafft ein tragfähiges Netz für die Zeit nach der Bestattung.
Unser Versprechen an alle, die bleiben
Bei WER DU WARST ist es unsere Mission, den Kreis der Zugehörigen sicher durch die Zeremonie zu führen.
- Empathie auf Augenhöhe: Unsere Trauerredner*innen begegnen euch mit echtem Interesse an eurer gemeinsamen Geschichte.
- Worte, die verbinden: Die Trauerrede ist das Band, das alle Zugehörigen in diesem Moment des Abschieds zusammenhält.
Die Philosophie von WER DU WARST: Wir gestalten Trauerfeiern, bei denen jede Person die dem verstorbenen Menschen wichtig war und ihm verbunden ist, einen Platz finden kann. Denn erst durch die Augen der Zugehörigen wird sichtbar, WER der Mensch wirklich WAR.
